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Lamellenbänder – vernietet oder pressgeschweißt

Lamellenbänder sind flexible Verbindungen, die aus mehreren, aufeinandergeschichteten Kupfer-, oder Aluminiumfolien gefertigt werden. Ihre Flexibilität ist in erster Linie abhängig von der Stärke der Einzellamellen, die aus E-Kupfer-, oder Aluminiumband von 0,05mm bis 0,5mm bestehen können, sowie von der Konstruktion, der Dicke des Bandes und der Art der Herstellung. Die Enden der Bänder werden durch Vernieten oder Verschweißen  zu kompakten Anschlussstücken verbunden.

Lamellenbänder werden vor allem eingesetzt, um mechanische Beschädigungen überall dort zu verhindern, wo Geräte oder Maschinen Schwingungen und Schaltstößen ausgesetzt sind und nicht starr angeschlossen werden können. Außerdem lassen sich durch die Benutzung von flexiblen Verbindungen Wärmeausdehnungen und Maßfehler bei der Montage ausgleichen.

Einsatzmöglichkeiten
  • als Dehnungsverbindung zwischen:
    • Stromschienen
    • Sammelschienen und Transformatoren bzw. Generatoren
    • Motoren und Maschinenteilen
  • ebenso in:
    • Schweißanlagen
    • Schaltgeräten
    • Robotern

Pressgeschweißte Lamellenbänder

Die Anschlussstücke des Bandes werden nach einer Erwärmungsphase, in plastischen Zustand aufeinander gepresst und durch Diffusionsvorgänge zusammengefügt. Die kompaktierten Anschlussstücke können gebohrt, gesägt und gefräst werden.

Letzte Änderung: Montag, 11.09.2017